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Google Street View spioniert SEO-Spamtisch in München aus

Dienstag, 1. Juli 2008

Erst Freitag wurden die ersten Google Street View Fahrzeuge in Berlin gesichtet spätestens seit gestern ist es auch im Süden Deutschlands soweit und Google sammelt fleißig 360-Grad Bilder aus Straßensicht und ließ sich hier von Scarlett und Stefan ablichten. Während in anderen Ländern Dienstleister damit beauftragt wurden, macht Google es in Europa selbst: das Kennzeichen HH-GG 2322 weist auf die Hamburger Google-Niederlassung hin und das in Berlin fotografierte Fahrzeug hatte die Ziffer 2312, also sind mindestens 11 identische Fahrzeuge unterwegs.

Es ist schon ironisch, wenn das (zufälligerweise?) dann passiert, wenn sich eine Gruppe von Leuten aus dem SEO und Affiliate-Marketing Business in einem kleinen Biergarten (Google Maps) zum SEO-Spamtisch von Markus und Jens treffen, wo wir eigentlich nur das geniale Wochenende ausklingen lassen wollten… Viel ist passiert, zum Glück wurde bisher nur wenig darüber gebloggt. Bisher haben nur Inga (gleich zweimal und mit vielen Bildern) und Dennis Worte darüber verloren, aber bei vielen Dingen bin ich froh, wenn sie nicht allzu detailliert berichtet und veröffentlicht werden. Kaputte und verlorene Hemden, Uhren, Jeans, iPhones, Schürfwunden sind die eine Liga – Kniescheiben aber eine ganz andere… Ich sage an dieser Stelle mal nicht viel, sondern nur eines: Dickes SORRY an dich, Yannick! Der Jüngste in der Runde musste am härtesten einstecken und kann sich jetzt auf Online-Marketing und Schule konzentrieren statt für die Vorbereitung der nächsten Fußball-Saison zu trainieren… Gruß an alle, die uns ertragen haben und nicht zuletzt GoGoClaudia, die uns im Party-Bus erwartete…

Update: Scarlett entschuldigt sich auf ihrem neuen Blog…

Linkbuilding Campaign the eBay Way

Mittwoch, 1. Februar 2006

Was für ein attraktives Angebot – da werde ich doch sicherlich mal schwach – und 15 € / Monat sind ja auch wirklich ein Spitzensatz

Zitat:

Subject: Angebot: Statische Linkintegration

heute möchten wir einer ausgewählten Gruppe von Mitgliedern des eBay Partnerprogramms anbieten, über die Einbindung des folgenden statischen Textlinks auf Ihrer Homepage: http://www.gulli.com monatlich fix 15,- € zusätzlich zu verdienen. Gern stellen wir Ihnen auf Anfrage auch ein eBay Logo zur Verfügung.

<a href=http://einkaufstipps.ebay.de/computer/index.htm>Laptop und Notebook</a><br>

Die Abrechnung dieser Integration erfolgt monatlich über ihr eBay Partnerprogramm Account.
Für diese Integration gilt eine beidseitige zweiwöchige Kündigungsfrist zum jeweiligen Monatsende.

Im Übrigen gelten auch für diese Integration die Bedingungen des eBay Partnerprogramms.

Über eine positive Rückantwort würden wir uns sehr freuen.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an M. B. (xxx@ebay.de)

Mit freundlichen Grüßen

Ihr eBay Partnerprogramm

eBay International AG
Helvetiastrasse 15-17
P.O. Box 133
3000 Bern 6
Schweiz

Ob die Jungs vom Heise Verlag (rechts unten auf allen Telepolis Seiten) auch bei 15 €uro schwach geworden sind, oder ob eBay da eventuell sogar auf 25 Euro / Monat erhöhen musste , ist mir leider nicht bekannt. Klar ist nur, dass das genau die Art von Linkkauf ist, vor die Google die Webmaster ‘normaler’ Seiten immer warnt…

Wie sich Jerome Suckrow als Jung-Internetunternehmer verkauft…

Montag, 12. Dezember 2005

War gerade mal am News-Nachlesen und irgendwie bin ich bei dieser Nachricht über den TV Total Auftritt eines 14-jährigen ‘Jüngstunternehmers’, der sich als Suchmaschinenoptimierer verkauft, hängengeblieben.

Selbstvermarktung wie in den USA – grauenhaft. Sonnenbankgebräunt, pseudomässig und immer schön locker rüberkommen, egal wie wenig Ahnung man eigentlich hat.

Da ist jemand mit unterdurchschnittlichen SEO-Fähigkeiten (Optimierung nur auf – noch dazu drittklassige und praktisch trafficfreie – Einzelkeywords), der offenbar mutig genug ist in eine Kamera zu stottern und schon feiert ihn die Presse als Allzweckmittel gegen die Arbeitslosigkeit. Die Tatsache, dass die Geschwindigkeit der neuen Medien, mit denen wir arbeiten einem 14-jährigen die gleichen Chancen geben wie einem 50-jährigen, sollte doch mittlerweile keine Sensation mehr sein.

Da hatten wir hier schon 16-jährige Praktikanten, die ihn fachlich an die Wand reden könnten. Der Satz “Er hat schon Aufträge für mehr als 2000 Euro monatlich in Aussicht.” in diesem bz-Artikel macht dann auch klar, dass da wirklich nichts wirtschaftlich Ernstzunehmendes dahintersteckt.

Update: gulli:news zur Flucht von Jerome und seinen eBay-Betrügereien

(Dieser Artikel wurde ursprünglich im alten gulli.gul.li Blog veröffentlicht wo auch 118 Kommentare erstellt wurden…)