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3Gstore.de for sale!

20. Juli 2011

Der Einfachheit  halber erstmal nur unsere Pressemitteilung… Wenn die aktuelle, verrückte und hektische Zeit vorbei ist, schreibe ich gerne mal ein Resümee aus dieser Zeit, also wieso ich vor einem Monat plötzlich die Geschäftsführung übernehmen musste, was ich über Menschen lernen konnte, usw…:

Bochum, 25. Juli 2011. Randolf Jorberg (Gründer von Gulli.com, OMClub), zieht sich zum 31. Juli aus dem iPhone-Handel zurück: Die 3Gstore.de GmbH, seit 2008 als Big Player im Bereich „iPhone ohne Vertrag“ in Deutschland bekannt, stellt zum Ende des Monats die Geschäftstätigkeit ein – jetzt wird ein Nachfolger für die Erfolgsmarke gesucht.

„Wir haben den Markt gehörig umgekrempelt“, ist Jorberg stolz: „Aus der Idee, simlock-freie iPhones nach Deutschland zu importieren, entstand damals ohne vorherige Erfahrung im E-Commerce innerhalb von 48 Stunden der 3Gstore.de – der Rest ist eine unglaubliche Erfolgsgeschichte.“

In den letzten Jahren wurde mit 3Gstore.de eine lukrative Marke aufgebaut. Über 36.000 Kunden und ein Gesamtumsatz von über 15 Millionen Euro dokumentieren diesen Erfolg. „Seit wir gestartet sind, ist die Nachfrage nach dem Apple iPhone geradezu explodiert. Das Projekt hat sich dabei verselbstständigt und ist so stark gewachsen, dass wir es jetzt an einen Nachfolger übergeben wollen, der das volle Potential der Marke ausschöpfen kann.“

3Gstore.de Gründer Randolf Jorberg will dem Markt aber nicht komplett den Rücken kehren, sondern sucht wieder einmal die frische Herausforderung. “Nach dem ‘iPhone ohne Vertrag‘ möchte ich mich in Zukunft auf das Thema ‚Mac ohne Apple‘ konzentrieren und mit einem neuen Start-Up den Endkunden günstige Hardware mit vorinstalliertem Mac-OS-X Betriebssystem anbieten.“

Die Sedo GmbH aus Köln, weltweit größter Markplatz für den Handel mit Domains und Internetprojekten, verantwortet die gesamte Abwicklung des Verkaufs der digitalen Assets. Alle Informationen dazu können direkt bei Stephan Hauf angefordert werden.

Der Abverkauf der Ware läuft ab sofort online auf 3Gstore.de und im Bochumer Ladenlokal am Südring 15 mit satten Rabatten. Großhändler können Listen mit dem Bestand anfordern.

Rückfragen und Ansprechpartner
3Gstore.de GmbH
Randolf Jorberg, Gründer und Geschäftsführer
Kortumstr. 16
44787 Bochum
Tel. 0234 687019-23

Beauftragter Broker:
Sedo GmbH
Stephan Hauf, Senior Consultant
Im Mediapark 6
50670 Köln
0221-34030-262
stephan.hauf@sedo.com

Über den 3Gstore.de
Der 3Gstore.de ist der führende Händler für vertragsfreie iPhones, iPads sowie ausgewähltes Zubehör mit Sitz in Bochum. Neben dem Online-Shop betreibt das Unternehmen seit 2009 ein Ladengeschäft in Bochum. Die iPhones ohne Vertrag aus dem 3Gstore.de können mit jeder SIM-Karte weltweit verwendet werden. Zu den vertragsfreien Geräten bietet der 3Gstore.de besten Service, umfassende Beratung, Reparatur und Ersatzteil-Austausch an.

3Gstore.de: http://www.3gstore.de
3Gstore.de Bochum: http://www.3gstore.de/bochum
Blog: http://www.iphoneohnevertrag.de
Facebook: http://www.facebook.com/3Gstore

Über Sedo

Sedo mit Sitz in Köln, Boston (USA) und London (UK) ist die weltweit führende Domainhandelsbörse mit über 1 Million Mitglieder und einem Verkaufsangebot von über 18 Millionen Domains aller Endungen – über 6 Millionen Domains davon sind geparkt. Sedo bietet Dienstleistungen rund um Domains, wie etwa Domain-Parking, Domain-Bewertungen, Domain-Transfers und Domain-Vermarktung. Weitere Informationen: http://www.sedo.de

Pressekontakt:

Sedo GmbH, Köln
http://www.sedo.de
Ansprechpartnerin:
Semra Körner
Tel.: (+49)0221–34030–388
E-Mail: presse@sedo.de

Bildmaterial 3Gstore:

http://www.iphoneohnevertrag.de/files/2011/07/3gstore_logo.gif
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Update und Entwarnung – Mai 2012: mit einem etwas nebulös betitelten „Entführung? Aprilscherz? Was ist denn hier passiert?“ Posting meldet sich eine neue Redaktion unter alter Eigentümerschaft zurück – offensichtlich hat der ‚Infomarketer‘ Tobias Knoof ausgewirtschaftet und das Projekt ist von den alten Eigentümern zurückgekauft worden. DANKE! Jetzt noch etwas gelb ins Layout und alles ist gut 😉

Drweb.de verkauft. Eine meiner allerersten Anlaufstellen im Netz und zentrale Anlaufstelle für den mittlerweile wohl ausgestorbenen(?) Beruf der Webmasterei. Die einzige Aktie, die ich jemals besaß war die der drweb.de AG i.Gr., die niemals fertig gegründet wurde. Diese Aktie hat damals jeder erhalten, der zuvor Drweb / Sven Lennartz als freiwilliges Fördermitglied aus einer finanziellen Schieflage unterstützt hatte. Drweb ist aufgrund des überragenden Erfolg des daraus hervorgegangenen englischsprachigen Smashing Magazines zuletzt eingeschlafen und ein Verkauf natürlich ein folgerichtiger Schritt.

Der Preis war aber wohl zu billig und der Verkauf passierte etwas überhastet. Denn ein mit-eBooks-reich-werden Fatzke hat das Ruder von drweb.de übernommen:

Einige hervorragende Zitate aus seiner Online-Biographie:

„Tobias Knoof ist Gründer des beliebten Online-Marketing-Magazin www.Digitale-Infoprodukte.de und ausgewiesener Traffic-Experte im Internet. Das Magazin schaffte es innerhalb von nur 2 Jahren nach der Domainregistrierung zu den 1.200 trafficstärksten Websites im gesamten deutschsprachigen Raum zu zählen und damit 99,989% aller anderen „Punkt.de“ Domains hinter sich zu lassen. […]

Neben seiner Autoren-, Seminar- und Coachingtätigkeit beschäftigt sich der sympathische Gründer intensiv mit NLP, Motivation und anderen persönlichkeitsfördernden Methoden, wodurch er sich autodidaktisch ein breites Wissen in den Bereichen Psychologie, Marketing, Werbetexten und Verkauf aneignen konnte. …“

Sichtbarkeitsindex 0,17 (digitale-infoprodukte.de) kauft also Sichtbarkeitsindex 7,28 drweb.de und wer im Oberstübchen noch halbwegs normal geblieben ist, wird sich beim Besuch der Seiten des Käufers gut amüsieren können, den dort gemachten Behauptungen nicht glauben und seine Kreditkarte nicht zücken um für vermeintlich exklusive Informationen und Geheimnisse zu bezahlen…

 

Ich bin mir sicher, dass der Käufer NICHT die Domain und ihren enormen Trust vernünftig nutzen wird und hoffe auf baldiges Einsehen der Qualityrater von Google…

P.S. sonst nicht meine Art, aber hier wurde natürlich exzessiv vom rel=“nofollow“ Gebrauch gemacht… (via)

Vor 10 Jahren: Randolf hat durch ein Wunder an der Jungmannschule Eckernförde (die auch heute noch praktisch die gleiche Homepage benutzt, die ich ihr 2000 im Homepage Projektkurs gebaut habe) sein Abi gewonnen. Vor lauter Freude ihn nie wieder sehen zu müssen spricht die Schulkameraden-Jury ein Urteil: die Ergebnisse der Jahrgangsumfrage werden zu einem Profil mit den eigenen Antworten auf vier Fragen und den dann folgenden umfangreichen (und unzensierten) Schlagworten der Jahrgangs-Kollegen gesammelt. Wie das bei mir aussah?

randolf jorberg abibuch 2001

Scan meines Abibuchs Profils aus 2001.

Mein Geburtsdatum stimmt nicht und da ich nicht rechtzeitig ein Babyfotos eingesandt hatte, wurde ein Lookalike ausgewählt… Und ansonsten? Viele unterhaltsame Bemerkungen zu meiner Person…

Und auch ansonsten gehts weiter – die Jahrgangsumfrage-Bestenlisten. Mister 2001, Streber, Schleimer des Jahres? Randolf ist nirgendwo zu sehen. Aber plötzlich da bin ich – wo?

Schwänzer:
Randolf
: 40%
Parwez: 20%
Billing: 17%
Annette 4%
Sören, Ralf: 3%

Zuspätkommer:
Randolf
: 51%
Die Bihls 33%
Fabian GB 6%
Nina P.: 4%
Parwez: 1%

Na toll… Weiter gehts: Beste Frisur, Best Dressed, Perfekter Schwiegersohn, Sportskanone? Nee… Nichtmal Schnorrer, Bester Trinker oder Schnacker des Jahres durfte ich mich nennen…

Chaot:
Randolf
16%
Stefan V. 11%
Martin B., Fabian 7%
Maike, Jennifer 6%
Anne Te., Christian K. 5%
(Moritz Rolf)

Computerfreak:
Fabian 33%
Daniel 27%
Jan 16%
Randolf, Martin E. 3%
Busse, Jens 2%

Wer als erstes reich wird:
Daniel 49%
Ich 11%

Randolf, Fabian 5%
Hannes H. 4%
(Jonas, wegen Weltherrschaft)

Ich danke der Academy. Und meinen Klassenkameraden.

Gelegentlich findet man Fundstücke aus einer lange vergangenen Zeit und so bin ich gerade über den Verfassungsschutzbericht des Landes Schleswig-Holstein des Jahres 1998 gestolpert, der damals bei ‚meiner‘ Antifaschistischen Aktion Eckernförde für Aufregung gesorgt hat. Dank der von mir von 1998-2001 verantworteten Homepage und der ebenfalls online verfügbaren LandUnter wurden wir gleich zweimal erwähnt, obwohl unsere Aktivitäten ‚offline‘ deutlich stärker und offensiver waren…

Wenn man so will war der Verfassungsschutzbericht 1998 also der gelungene Proof of Concept für die nachhaltige Wirksamkeit von Onlinemarketing… 😉

Gruppen und Personen aus dem linksextremistischen Spektrum nutzen vermehrt moderne Telekommunikationsmittel wie Mailboxen und Internet. Die Zahl der Gruppierungen, die im Internet mit einer eigenen Homepage vertreten sind, hat zugenommen. Aus dem Bereich dieser Szene sind im Lande mit einer eigenen Internet-Adresse vertreten:
“Informationsdienst Schleswig-Holstein“ aus Neumünster,
„Antifaschistische Aktion Eckernförde“,
das infolge personeller Verflechtungen mit der Autonomen-Gruppierung „Avanti“ – ehemals „Levanti“ – als linksextremistisch beeinflußt einzustufende “Lübecker Bündnis gegen Rassismus“
sowie die PublikationenAntifa-Eckernförde im Verfassungsschutzbericht Schleswig-Holstein 1998
„Basta!“ aus Lübeck,
„LandUnter“ aus Eckernförde,
„LinX“ aus Kiel,
„Enough is enough!“ aus Kiel/Lübeck und
„Die Rote Hilfe“ aus Kiel.

Linksextremisten agieren bei der Nutzung des Internet vor allem im E-Mail-Bereich konspirativ unter -Anwendung von Verschlüsselungstechniken und -programmen. Offen verbreitet werden dagegen z. B. Aufrufe zu Aktionen und Demonstrationen gegen die „HERRschenden Strukturen“ sowie gegen Rechtsextremisten und deren Einrichtungen, eigene Broschüren und Schriften, Solidaritätsaufrufe und Termine.

Nach meiner aktiven Zeit bei der Antifa war ich selbst vom Internet fasziniert und Ende 1998 startete dann gulli

Wer mehr aus meiner politischen Zeit und den ersten Netz-Erfahrungen lesen will, sollte sich gulli wars durchlesen…

gulli wars – 10 Jahre gulli zum nachlesen!
Als Regal-Version, gratis PDF-Download oder bei Google Books!

gulli wars Buchcover

 Zu guter Letzt noch ein Eindruck der ersten AAE-Homepage:

 

Screenshot der ersten AAE Homepage Anno 1998


Da ich bei Facebook vor wenigen Tagen die 1000 Kontakte ‚geknackt‘ habe und Andre Alpar in seinem Blog über das Pro und Contra der Bestätigung von 100 ihm unbekannten Facebook-Freundschaftsanfragen diskutiert, möchte ich gerne bei der Gelegenheit mal meine recht eigenwillige Interpretation von ‚Freunden‘ (besser: Kontakten) in sozialen Netzwerken loswerden:

Schon seit den ersten Xing-Tagen habe ich meine one-Beer-Policy recht konsequent durchgezogen, die da lautet:

Ich werde nur Kontakte bestätigen, mit denen ich mindestens ein Bier getrunken habe 🙂 d.h. keine Kontakt-Bestätigung ohne vorheriges Kennenlernen

Natürlich gibt es Ausnahmen, wenn ich neue Kontakte per Email oder via Skype kennenlerne und sich dort eine ‚echte‘ (lies: bedeutungsvolle) Kommunikation ergibt, aber ich kann von 100% meiner Facebook/Xing/Linkedin Kontakte sagen, dass ich mit diesen ein Gespräch geführt habe, an das ich mich erinnere. Ich kann also Dritten eine erste Einschätzung oder Vorstellung zur Person geben – was – zumindest im Business-Kontext – für mich ein wichtiges Kriterium ist. Zu oft frage ich Business-Freunde nach einer Einschätzung zu einem gemeinsamen Kontakt und erhalte nur ein ‚uh, keine Ahnung wieso der mich hinzugefügt hat‘ als Antwort oder bekomme Kontaktanfragen von Accounts, die gefaked aussehen aber schon von einem Dutzend gemeinsamer Kontakte bestätigt wurden.

Mein recht offener Umgang mit Facebook führt dazu, dass viel Privates dort landet. Wer mir auf Facebook folgt, bekommt recht häufig privates und berufliche Info-Schnipsel mitgeteilt und kann sich sicherlich ein besseres Bild über mich machen als das über Blog oder andere öffentliche Quellen möglich ist und die Mehrzahl der Postings landet in meiner für jeden Facebook-Nutzer öffentlich einsehbaren Facebook-Wall. Diese kann – ähnlich dem RSS-Feed dieses Blogs – von jedem abonniert werden, der sich dafür interessiert, indem er – paradoxerweise – auf ‚als Freund hinzufügen‘ klickt… Ob Facebook irgendwann doch nochmal ein Twitter-ähnliches einseitiges Follow-Feature anbietet, werden wir sehen, auf meiner Wunschliste steht es jedenfalls schon lange…

Spannende Neuigkeiten aus der überschaubaren Agenturen-Szene im Ruhrgebiet. Die einzige große deutsche Performance-Agentur ist nicht mehr unabhängig und wurde erfolgreich verkauft!

Die französische börsenmarktnotierte Netbooster SA Gruppe hat heute die Übernahme der metapeople GmbH und der verbundenen Unternehmen (die Affiliate-Agentur metaapes GmbH und metapeople Niederlassungen in der Schweiz, UK, Hongkong und den USA) bekanntgegeben.

Während sich die Pressemeldung der metapeople GmbH über finanzielle Details ausschweigt, ist die Pressemeldung der deutschen Netbooster-Tochter auskunftfreudiger:

Metapeople hat 2010 einen Rohertrag von 5,7 Millionen Euro mit einer sehr hohen Erlösspanne erwirtschaftet und erwartet im Zeitraum 2011 bis 2013 wesentliches Wachstum.

Als ein Ergebnis der Übernahme wird Netbooster 100 Prozent von Metapeoples Aktienkapital halten. Der Erwerb umfasst eine erste Teilzahlung in bar und NetBooster-Aktien sowie in der Folge Earn Out-Zahlungen, die an Leistungsbedingungen geknüpft sind, im Laufe der Geschäftsjahre 2011, 2012 und 2013.

Wieviel Prozent der mit 45,92 mio US$ der Börse notierten Netbooster SA die metapeople Gründer Tim Ringel und Marco Ciachera und die metaapes Gründer Thun Viengmany Vongpraseut und Nils Göner zukünftig halten werden und wie hoch der Verkaufserlös ist, geht aus den öffentlichen Unterlagen bisher nicht hervor, wird aber – sobald aus den Pflichtveröffentlichungen bekannt – hier nachgetragen.

Mich selbst verbindet mit ‚den Metas‘ schon lange eine nachbarschaftliche Freundschaft, die man bei diversen Bieren in Kalifornien, München, NYC und erst seit zwei Jahren auch bei Treffen in Duisburg und beim OMpott in Bochum begossen hat…

Aus Kapstadt und Bochum sendet die Fliks GmbH jedenfalls die herzlichsten Glückwünsche an die Nachbarn aus Duisburg! 🙂

Die Staatsanwaltschaft ermittelt laut Pillenabo derzeit gegen diverse Personen aus der Pharm-SEO/Affiliate-Szene in Deutschland. Betroffen sind Affiliatepartner mit über 500.000€ Umsatz, die verschreibungspflichtige Potenzmittel beworben haben. Dagegen will der Arzneimittelhersteller Pfizer nun vorgehen.

Offiziell lautet der Verdacht „banden- und gewerbsmäßiger Betrug nach §263 Absatz 5 StGB, gewerbsmäßiger, gewaltsamer Handel und bandenmäßiger Schmuggel in der Variante der bandenmäßigen fortgesetzten Hinterziehung von Einfuhrabgaben und des bandenmäßigen Bannbruchs, Verstöße gegen das Arzneimittelgesetz, des strafbaren Verstoßes gegen das Markengesetz sowie anderer Straftaten.

Neben Hausdurchsuchungen hat es Festnahmen gegeben, außerdem wurden zahlreiche Personen abgehört, einige wenige mussten in U-Haft – teilweise wurden sie wieder aus selbiger entlassen.

Durchsuchungsbeschluss gegen Viagra AffiliateDie Staatsanwaltschaft gibt sich in diesem Fall nicht mit „Kleinkram“ ab – offenbar wurden gezielt Partnerprogrammsteilnehmer herausgefischt, bei denen es um mehrere hunderttausend Euro geht – in dem vorliegenden Fall geht es um einen Streitwert von rund 350.000€, zur Last gelegt wurde der betroffenen Person, dass innerhalb des beobachteten Zeitraums eine Provision von etwas über 300.000€ erwirtschaftet wurde. Dies soll von ausländischen Konten auf das hiesige Konto der betroffenen Person geflossen sein.

Als Geschädigter wird Pfizer angegeben – angesichts dessen, dass es um verschriebungspflichtige Potenzmittel wie das hauseigene Viagra sowie Levitra und Cialis geht kaum verwunderlich. Konkret liegen laut der Unterlagen Daten aus einem Zeitraum von rund 1 1/2 Jahren vor, die teilweise von Pfizer beigesteuert wurden. Da von der Staatsanwaltschaft nicht erwartet wurde, dass die fällige Summe gezahlt werden kann, wurden Haftbefehle erlassen – nicht nur dem hier vorliegenden, sondern auch in einigen anderen Fällen.

Online Marketing StammtischIch freue mich, dass wir am Dienstag den 7. Dezember den 4. OMpott ankündigen können! Zum ersten Mal verlassen wir unsere ‚Heimatbasis‘ Bochum und treffen uns im Unperfekthaus in Essen und umso mehr freuen wir uns, dass sich schon jetzt eine Rekord-Teilnehmerzahl abzeichnet! Eintritt und Getränke werden von unseren Sponsoren Interemotion aus Lünen und Metapeople aus Duisburg übernommen. Um an diesem Tag kostenfrei zur Veranstaltung ins Unperfekthaus zu gelangen ist es notwendig sich jetzt bei Xing anzumelden.

Der OMpott bietet SEOs, Vermarktern, Shopbetreibern, Performance Marketern (Affiliates), Domainern und Agenturen eine Plattform, sich regelmäßig im informellen Rahmen auszutauschen. Der erste OMpott hat gezeigt, dass es bisher keine derartige Plattform gab, obwohl wir mehr als genug Gesprächsstoff finden, wenn sich denn eine Gelegenheit ergibt… mehr im neu gestarteten Blog auf www.OMpott.de

Es tut sich was im deutschen Domain-Land… Die Team Europe Ausgründung Digitale Seiten GmbH macht von sich reden, weil sie mit einer 1,5 Mio € Finanzierungsrunde stattliches Geld einsammeln, während sich die Auskunft.de aus dem Hamburger Hause ICS / Schmidt und Grözinger (Ex getgo.de, dialo.de, verwandt.de, Pennergame, uva.)  als veritable Konkurrenz präsentiert und offensichtlich ganz auf die Macht der generischen Domains setzt.

Das „Gelben Seiten“-Geschäftsmodell halte ich auch für interessant – deshalb hat mich zuerst der Kommentar von Boris Polenske (der seine Essener Klicktel AG an Telegate verkauft hat) interessiert, der das eigene Geschäftsmodell relativiert:

„Da werden sich dann wohl zwei Unternehmen eine blutige Nase holen. In diesem Bereich haben sich schon viele Unternehmen versucht und eine Menge Geld verbrannt. Mit einer einfachen Kopie von klicktel.de oder gelbeseiten.de ist kein schnelles Geld zu verdienen. Selbst klicktel.de verdient nach mehr als 10 Jahren im Markt kein Geld mit seinen Werbeeinträgen.“

Aber interessanter ist für mich die unterschiedliche Herangehensweise der beiden ’neuen‘ Marktteilnehmer:

  • Digitale Seiten folgt dem Weg des Suchmaschinentraffics mit .com/.net/.org Domains wie Maler.org, Fliesenleger.net, Fensterbau.org und dem derzeit als Case Study herumgereichten Dachdecker.com und generiert damit nicht zu vernachlässigende Überlaufverluste auf die jeweiligen .de-Pendants Maler.de, Fliesenleger.de Fensterbau.de und offiziellen Verbandsseiten wie Dachdecker.de
  • Auskunft.de kauft hochwertige eindeutige generische Domains wie Masseur.de, Baubedarf.de, Baustoff.de, Kindergarten.de, Landwirt.de, Auftrag.de und Fischerei.de auf um diese relevant weiterzuleiten und zukünftig sicherlich auch zu eigenständigen Projekten zu entwickeln.

Und bei einer kurzen Recherche fiel mir dann der Knaller auf: die Auskunft.de hat ebenfalls die Premium-Domain restaurant.de gekauft!

Restaurant.de wurde noch nie mit Inhalt gefüllt, da die Inhaberfamilie Munzert aus der Nürnberger Gegend die Interessenten bisher immer durch stolze Preisvorstellungen im hoch sechsstelligen bis Millionenbereich stoppen konnte. Die Domain wurde scheinbar erst in den letzten 3 Wochen übertragen und ich kann keine andere öffentliche Quelle dazu finden. Ich tippe auf einen niedrig bis mittel sechsstelligen Kaufpreis und habe die involvierten Personen per Email um ein Statement gebeten und folgendes Statement von Mit-Gründer Sven Schmidt erhalten:

„Wir haben bisher nur bekannt gegeben, dass wir 250k Euro für die Domain unserer Dachmarke Auskunft.de gezahlt haben. Weitere Preise geben wir nicht bekannt … Der Kauf von Restaurant.de war aber nicht günstig 🙂

Das Thema Essen bzw. Restaurants ist ein Traffic-Treiber. Dementsprechend sind wir überzeugt, dass Restaurant.de unserem gesamten Netzwerk von vertikalen Seiten helfen wird. Außerdem sind viele interessante Geschäftsmodelle in dem Segment möglich – siehe OpenTable oder Pizza.de.“

Ich bin mir sicher, dass die ebenfalls zu auskunft.de/restaurant.de gehörende Domain Restaurantkritik.de mithelfen wird den Traffic zu vermehren – unter RestaurantKritik.de ist der bisherige Marktführer zu erreichen…

Über zwei Jahres ist es her, aber jetzt gingen die am 30.6.2008 vom Google Street View Car gemachten Aufnahmen live und siehe da: getroffen!

Tatsächlich hat es unser Foto auf Streetview geschafft und ein Zoom versichert eindeutig: Das sind mit dem Rücken zur Street View Kamera Scarlett (mit einer ihrer schönsten Handtaschen ;-)) und daneben meine Wenigkeit beim Affiliate-Spamtisch…

Google Street View beim Mittagessen

Wer aus unserer Bande mit  jetzt ausgepixelten Gesichtern uns gegenüber saß, kann ich nicht mehr 100%ig rekonstruieren, unter ihnen war aber auch Party-Organisator Markus und Stefan, der zusammen mit Scarlett direkt nach der Vorbeifahrt das Street View Car verfolgt hat.

Direkt danach gelang es uns zwei Häuserecken weiter zurückzuschlagen und das Street View Auto bei seiner Fahrt zu fotografieren. Dieses alte Blogpost ist seit 2008 hier konstant das mit den höchsten Aufrufzahlen.

Spannend ist es hier in Kapstadt aus der Distanz die große Privatsphären-Diskussion rund um Street View zu verfolgen. Man muß nicht begeistert sein, was die Rechenzentren der zwei großen Daten-Fabriken Facebook und Google so für Fortschritte bringt, aber ein etwas objektiverer/konstruktiverer Diskussionsansatz als derzeit üblich würde den Blick doch klären…

P.S. Danke auch das einmalige Affiliate-Event-Orga-Team für das stylishe Golfshirt, dass ich damals für diesen unverhofften Fototermin noch nicht tragen konnte!
P.P.S. Danke für den Hinweis – hatte zuerst einen Screenshot meines gesamten Desktops incl. inkriminierender Tabs hochgeladen 😉